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Im Rapoldipark sind ab dieser Woche mehrere Skulpturen von Bienen, Schmetterlingen und Libellen zu sehen. Klaus Pöham vom städtischen Amt für Grünanlagen hat sie gestaltet.
Im Rapoldipark sind ab dieser Woche mehrere Skulpturen von Bienen, Schmetterlingen und Libellen zu sehen. Klaus Pöham vom städtischen Amt für Grünanlagen hat sie gestaltet.

Artenvielfalt im Innsbrucker Stadtpark

Amt für Grünanlagen stellt Insekten-Skulpturen im Rapoldipark auf

Der Rapoldipark ist um eine Attraktion reicher. Das städtische Amt für Grünanlagen stellt diese und nächste Woche überlebensgroße Skulpturen von Insekten auf. Seit 22. Mai sind jeweils zwei Bienen- und Schmetterlings-Skulpturen in schön dekorierte Grünflächen eingebettet, die beiden Libellen-Skulpturen werden nächste Woche ins Wasser des großen Teiches platziert. Gestaltet wurden die Insekten-Darstellungen von Klaus Pöham, einem Mitarbeiter des Grünanlagenamtes, der aus Metall diese imposanten Gebilde zusammenschweißte.

„Wir möchten mit dieser Initiative auf die Wichtigkeit der Artenvielfalt aufmerksam machen. Jedes Insekt, so unscheinbar es auch ist, trägt in irgendeiner Form dazu bei, dass das biologische Gleichgewicht funktioniert. Dafür ist es notwendig, dass wir konsequent darum bemüht sind, Lebensräume für die Insektenarten zu bewahren, aber auch neue zu schaffen“, weist die für die Grünanlagen ressortzuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl auf die Bedeutung von Insekten hin.

Ing. Thomas Klingler, Vorstand des Amtes für Grünanlagen, ergänzt: „Egal, ob in Parkanlagen, allgemeinen Grünflächen oder Kreisverkehren, wir pflanzen verschiedene, heimische und lokal angepasste Blumen und schaffen dadurch geeignete Futterplätze und Lebensräume.“

Die Skulpturen im Stadtpark Rapoldi sind über den Sommer bis ungefähr Mitte Oktober zu sehen. Dann wird entschieden, ob die Bienen und Schmetterlinge während des Winters eingelagert werden. Die Libellen habe im Wasser des Teiches ihre Heimat gefunden und bleiben dort stehen.

Von Bienen, Schmetterlingen und Libellen
Bienen zählen zu den effizientesten und wichtigsten tierischen Bestäubern. In Innsbruck gibt es neben der Honigbiene mehr als 700 Wildbienenarten. Viele von diesen Arten benötigen spezielle Pflanzen und Lebensräume für ihr Überleben.

Neben den Bienen zählen die Schmetterlinge zu den wichtigen Bestäubern. Rund 4.000 Schmetterlingsarten werden in Österreich gezählt. Durch Umwelteinflüsse nimmt ihre Zahl ab. Jede einzelne Schmetterlingsart stellt vielfältige artspezifische Ansprüche an ihre Umwelt, vor allem eine ausreichende Menge an Nahrungspflanzen sind für Raupen und Falter notwendig. Zum Schutz der Schmetterlinge ist die Pflege der Biotope wesentlich.

Libellen sind demgegenüber hauptsächlich Räuber und spielen in der Bekämpfung von Schädlingen eine wichtige Rolle. Für den Erhalt von Libellen ist der Schutz, die Pflege und die Neuschaffung von Gewässer mit einem passenden Landlebensraum von größter Wichtigkeit.

Gartenschau in Cervia
Noch bis Ende September verwandeln GärtnerInnen und LandschaftsarchitektInnen aus ganz Europa den italienischen Badeort an der Adriaküste in eine blühende Gartenstadt mit Blumen, Skulpturen und Figuren. Wie die Jahre zuvor nimmt die Stadt Innsbruck an diesem internationalen Blumenfestival teil. Innsbrucks Stadtgartenamt wählte sich dieses Jahr das Thema „Biene“: Mit Skulpturen, prächtiger Gartengestaltung und großer Fototafeln wird auf die Artenvielfalt und dem notwendigen Schutz der Bienenarten aufmerksam gemacht. Für die Gartengestaltung zeichnet Stefan Engele, Referent für Pflege und Service im Amt für Grünanlagen verantwortlich. 

Rückfragehinweis
Amt für Grünanlagen
Ing. Thomas Klingler
+43 512 5360 7150
thomas.klingler@magibk.at