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Bei der Firstfeier zu den 24 neuen Wohneinheiten in der Schubert- und Mozartstraße: Stadträtin Uschi Schwarzl (4. v. r.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.), Gemeinderat Gerhard Fritz (3. v. r.), Lisa Schober (HWV Architekturbüro), Martin Schwaiger (Geschäftsführer HTB Bau), Walter Aistleitner (IIG, Projektleitung), Martin Kiechl (IIG, Bauleitung), Nina Schubert (HWV Architekturbüro), Thomas Eliskases (IIG, Hausverwalter), Baumeister Markus Schöpf (IIG, Geschäftsbereichsleiter Technik), Bernhard Matt (IIG, Geschäftsbereichsleiter Objektmanagement) und Leandra Jänicke (IIG, Nachhaltigkeitskoordinatorin) (v. l.).
Bei der Firstfeier zu den 24 neuen Wohneinheiten in der Schubert- und Mozartstraße: Stadträtin Uschi Schwarzl (4. v. r.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.), Gemeinderat Gerhard Fritz (3. v. r.), Lisa Schober (HWV Architekturbüro), Martin Schwaiger (Geschäftsführer HTB Bau), Walter Aistleitner (IIG, Projektleitung), Martin Kiechl (IIG, Bauleitung), Nina Schubert (HWV Architekturbüro), Thomas Eliskases (IIG, Hausverwalter), Baumeister Markus Schöpf (IIG, Geschäftsbereichsleiter Technik), Bernhard Matt (IIG, Geschäftsbereichsleiter Objektmanagement) und Leandra Jänicke (IIG, Nachhaltigkeitskoordinatorin) (v. l.).

Mehr Wohnraum durch Aufstockung im Saggen

Firstfeier bei der Erweiterung von Schubert- und Mozartblock

Seit Mai 2018 wird in der Schubertstraße 6, 8, 10 und 12 sowie der Mozartstraße 5 und 7 im Saggen gebaut. Die Aufstockung der Wohngebäude um zwei Geschoße schreitet voran. Mit der am 25. Juli begangenen Firstfeier wurde nun der Endspurt der Arbeiten eingeläutet. BewohnerInnen feierten gemeinsam mit VertreterInnen der Stadt Innsbruck, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und den ausführenden Baufirmen. Von den Adaptierungen werden nach Fertigstellung nicht nur die MieterInnen der bisherigen 59 Wohnungen sondern auch die zukünftigen in den 24 neuen Einheiten profitieren. Die Zuteilung der Mietwohnungen erfolgt durch das städtische Wohnungsservice.

„Wo wenig Platz ist, gilt es welchen zu schaffen, besonders wenn es um Wohnraum geht“, stellte Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl klar: „Beim IIG-Projekt ,Schubert- und Mozartblock‘ ist genau das – in Form einer Aufstockung, die mit viel Qualität umgesetzt wird – passiert. Ich bedanke mich bei allen, die zum Gelingen beitragen.“ Dass in Innsbruck von Seiten der Stadt und ihrer Gesellschaften ökologisch gebaut wird, ist für die Umweltstadträtin in Zeiten der Klimakrise von besonderer Bedeutung: „Wir haben hier eine Verantwortung, jetzt den Rohstoffverbrauch zu reduzieren und ökologisch nachhaltig zu bauen.“

„Dass die Sanierung und Erweiterung der Gebäude in bewohntem Zustand durchgeführt wurden und werden, ist eine besondere Herausforderung für die Ausführenden, aber auch die Mieterinnen und Mieter“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Die Firstfeier ist deshalb gleichzeitig auch ein Fest für die Bewohnerinnen und Bewohner, bei denen wir uns für die Geduld und das Verständnis bedanken wollen.“

Was wird umgesetzt?
Nachdem die Bausubstanz der Gebäude in der Schubert- und Mozartstraße 2014 in die Jahre gekommen war, schrieb die IIG einen Wettbewerb für die Aufstockung inklusive barrierefreier Erschließung aus. Dabei überzeugte das Projekt des Architekturbüros „Henrich Veternik Walter ZT GmbH“ (HVW ZT GmbH). Dieses schlug eine baukünstlerische Lösung mit Tiefgarage, den Erhalt des Innenhofes und Aufzugsanlagen für jedes Stiegenhaus vor.

Insgesamt bietet die Aufstockung in Passivhausstandard Platz für 24 Wohnungen, die als 1,5- sowie 2- und 3-Zimmerwohnungen vergeben werden. Das neue Erscheinungsbild wird vor allem durch großzügige, hofseitige Balkone geprägt, die außerdem eine barrierefreie Anbindung der bestehenden Wohnungen ermöglichen. „Dadurch wird ein Beitrag zur nachhaltigen sowie altersgerechten Vorsorge der städtischen Wohnbevölkerung geleistet“, betonte IIG-Geschäftsführer Danler. Es kam eine nachhaltige Gebäudeentwicklung mit Unterstützung durch das EU-Projekt „SINFONIA“ zur Anwendung.

Für die Aufstockung werden Baukosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro fällig, die Großinstandsetzung beläuft sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Im Frühjahr 2020 ist die Fertigstellung geplant. (AA)