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IVB-Verkehrsplaner Robert Maier und  IVB-Leitstellenleiter Kurt Schmarl, Stadträtin Uschi Schwarzl und IVB-Geschäftsführer Martin Baltes bei der BürgerInnenversammlung in Allerheiligen.
IVB-Verkehrsplaner Robert Maier und IVB-Leitstellenleiter Kurt Schmarl, Stadträtin Uschi Schwarzl und IVB-Geschäftsführer Martin Baltes bei der BürgerInnenversammlung in Allerheiligen.

Mehr als 100 BürgerInnen diskutieren in Allerheiligen über Öffis

Änderungen durch neue Fahrpläne vorgestellt – viele Anregungen mitgenommen

Über die neuen Fahrpläne und geänderte Routen der öffentlichen Verkehrsmittel informieren und Wünsche aus der Bevölkerung in die weitere Planung mitnehmen – mit diesem Ziel ist Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl gemeinsam mit VertreterInnen der IVB um Geschäftsführer DI Martin Baltes am Montagabend in den Pfarrsaal Allerheiligen gekommen. Über 100 AnrainerInnen kamen, um sich zu informieren und um ihre Anregungen zu deponieren, auch die BürgerInneninitiative um Anton Gasser war zahlreich vertreten.

„Mit dem Ersatz der Linie O durch die komfortablen Linien 2 und 5 ergibt sich für Allerheiligen zwar eine Umsteigerelation, wir sind mit den neuen Fahrplänen mit der Durchbindung der Linie bis zur Technik aber gleichzeitig dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger aus Allerheiligen nach einer Verbindung Hötting – Sadrach – Allerheiligen und damit auch einer Dirketanbindung in Zentrum nachgekommen“, sagt Uschi Schwarzl. IVB-Geschäftsführer Martin Baltes: „Wir haben in Allerheiligen an vielen Stellen schwierige Gegebenheiten und können nicht einfach einen Bus durch eine Straße fahren lassen, weil es oft zu eng oder nicht gut gesichert ist. In der Hörtnaglstraße haben wir eine gute Stelle für eine Signalisierung gefunden und erschließen damit ein neues Siedlungsgebiet mit Öffis. Das kann Vorbild für weitere Verbesserungen in den nächsten Jahren sein.“

Mit der Zweiteilung der Linie H und einer Ampelsignalisierung für Öffis in der Hörtnaglstraße schaffen Stadt Innsbruck und IVB ein neues Angebot, außerdem wurde die Haltestelle bei der Pfarrkirche Allerheiligen in Zusammenarbeit mit der BürgerInneninitiative vor Ort verbessert und der Nightliner Hötting statt bisher nur bis ca. 01.00 Uhr am Wochenende auf die ganze Nacht verlängert. Die Verbindung mit der Linie O wird durch die leistungsstarken Linien 2 und 5 ersetzt. Abgesehen von zwei Direktverbindungen pro Stunde muss zwar umgestiegen werden, dafür gibt es mit der Tram ein komfortableres und leistungsfähigeres Fahrzeug. Die über 100 Interessierten bei der BürgerInnenversammlung gaben der Stadt und der IVB auch weitere Wünsche mit, die jetzt geprüft werden sollen: Ein großes Anliegen ist den AllerheiligerInnen die Anschlusssicherheit, insbesondere was die Anbindung der letzten Fahrt der 2er-Tram an die Buslinie LK betrifft.

Auch der Wunsch nach einer elektronischen Anzeige beim Höttinger Platzl wurde mit auf den Weg gegeben. Nicht zuletzt war auch einer von Innsbrucks beiden neuen RadkoordinatorInnen, Christian Schoder, vor Ort und nahm Radwegwünsche mit. Der BürgerInnenbewegung "Initiative Pro Allerheiligen"  ging es besonders um einen guten Direktlinienersatz für die Einstellung der Linie O – ihr Sprecher Anton Gasser sagt: „Mit der neuen Linienführung der Linie H, die vom Terminal Innrain über die Höttingergasse, Großer Gott und Sadrach nach Allerheiligen bis zur Technik führt, können erstmals Schulkinder von Sadrach mit dem Bus in die Volksschule Allerheiligen fahren und umgekehrt. Knackpunkt für die Direktverbindung war die Engstelle in der Hörtnaglstraße, die nun mit einer Bus-Signalanlage gelöst wurde. Die Stadt hat damit einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit geleistet. Die "Initiative Pro Allerheiligen" erwartet nach der Evaluierung im Sommer 2019 weitere Verbesserungsmöglichkeiten, die dann auch umgesetzt werden.“

Rückfragehinweis:
Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at