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Brennersperre führt zu Großeinsatz der Hilfs- und Sicherheitskräfte

Großer Dank an alle beteiligten Organisationen

Die gestrigen Sperren auf der Südseite des Brenners - ausgelöst durch Lawinen - haben zu einem Stillstand des Reiseverkehrs über die wichtigste Nord-Süd-Achse der Alpen geführt. Tausende Urlauber blieben stecken oder mussten umdrehen. In kurzer Zeit mussten die Sicherheits-Verantwortlichen ausrücken und ein Konzept für die Information und Lenkung der Gestrandeten sowie die Unterbringung hunderter Personen erstellen. Seit Mitternacht hat sich die Lage langsam begonnen zu entspannen.

Einsatzorganisationen arbeiteten vorbildlich

„Ich bedanke mich an dieser Stelle bei der Landesverkehrsabteilung der Polizei, die einen Großeinsatz hatte, um die Verkehrsströme zu lenken. Elmar Rizzoli vom Amt für allgemeine Sicherheit hat mit seinen Leuten großartig gearbeitet. Olympiaworld und ÖAMTC waren ausgezeichnete Gastgeber für die Unterbringungen hunderter Menschen, die dann vom Roten Kreuz und der Berufsfeuerwehr sowie den Freiwilligen Feuerwehren betreut wurden." lobt Bürgermeister Georg Willi die vorbildliche Zusammenarbeit aller.

Gastfreundschaft groß geschrieben

„Ein großer Dank auch an alle MitarbeiterInnen an den Hotelrezeptionen, die tausende Zimmeranfragen abarbeiten mussten und geschaut haben, dass Menschen für diese Nacht doch noch ein Bett gefunden haben. Diese außergewöhnliche Nacht hat bewiesen, dass wir ein gastfreundliches Land sind, wo die Leute zusammenhelfen, wenn Außergewöhnliches passiert und Menschen Hilfe brauchen", schließt der Bürgermeister an. (KR)