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Der Schülerhort Kaysergarten ist im Sommer bei den Kindern besonders beliebt – lockt er doch mit einem eigenen Schwimmbad.
Der Schülerhort Kaysergarten ist im Sommer bei den Kindern besonders beliebt – lockt er doch mit einem eigenen Schwimmbad.

Garten als Lieblingsort im Sommer

In den Ferien bleiben neun Kindergärten, vier Schülerhorte und drei Schulen sieben Wochen lang geöffnet. Während die angemeldeten Kinder Spaß und Spiel gemeinsam erleben, arbeiten die Mitarbeiterinnen von Stadt und Innsbrucker Immobiliengesellschaft eifrig im Hintergrund.

Die Sommerferien beginnen, doch in einigen Einrichtungen der Stadt Innsbruck bleiben die Türen nach dem 5. Juli offen. Dort wissen berufstätige Eltern ihren Nachwuchs in den ersten sieben Ferienwochen gut betreut. „In den offenen Betreuungseinrichtungen wird auch in den Sommermonaten ähnlich gearbeitet wie unterm Jahr. Es ist wichtig, dass die Kinder Stabilität haben“, betont Bildungsstadträtin Mag.a Elisabeth Mayr und ergänzt: „Trotzdem wird das Programm locker und angenehm mit genügend Freiraum gestaltet.“ Insgesamt schnuppern heuer 32 Ferialkräfte in die pädagogische Arbeit.

„In den Sommerferien werden Kinder berufstätiger Eltern rundum gut betreut. Sieben Wochen, in denen neben einer qualitätsvollen Betreuung auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen – ob auf der Wiese oder im kühlen Nass.“

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

Wasser, Indianer und Bewegung

Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt: Langeweile ist in den Sommerkindergärten ebenso wie in den Horten ein Fremdwort. Der Lieblingsort der Kinder ist im Sommer definitiv der Garten – dank unterschiedlicher Wasserspiele fehlt es bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius auch nicht an Möglichkeiten zur Abkühlung. „Es wird auf Abwechslung geachtet. Heuer gibt es in den Schülerhorten Domanigweg, Angergasse und ‚Kinder am Tivoli‘ einen Indianerschwerpunkt“, beschreibt Mayr. Ein Nachkomme der Apachen/Cherokees, Perry Silverbird, besucht die Kinder jeweils an einem Vormittag. Die jungen Besucherinnen erwarten indianische Geschichten, Tänze und Instrumente zum Ausprobieren. Zuvor, Ende Juli, erleben die angemeldeten Hortkinder jeweils an einem Vormittag im Spielbus der Katholischen Jungschar eine Mischung aus Animation und betreutem Angebot. Besonders viel Spaß im Sommer haben die SchülerInnen des Horts Kaysergarten. Dort steht im Garten nämlich ein großes Schwimmbad, das bei jeder Gelegenheit gut genutzt wird.

Zusätzlich sind drei städtische Tagesheime, sowohl im Westen (VS Schule am Inn), im Zentrum (VS Innere Stadt) als auch im Osten (VS Reichenau) unserer Stadt für sieben Wochen im Sommer geöffnet. In Kooperation mit den Kinderfreunden Tirol wird hier den Kindern und Jugendlichen genauso wie in den städtischen Horten ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten.

Sommerputz

Während sich der Nachwuchs draußen wie drinnen vergnügt und den Sommer genießt, arbeiten die Mitarbeiterinnen der städtischen Referate und der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) im Hintergrund auf Hochtouren. „Die ruhigere Zeit im Juli und August wird dafür genutzt, die Gebäude und Einrichtungen auf  Vordermann zu bringen. Beispielsweise wird der Kindergarten Reichenau Süd um zwei Gruppen ausgebaut. Dafür werden rund zwei Millionen Euro investiert“, erklärt Stadträtin Mayr. Zusätzlich wird dort in der Prof.-Martin-Spörr-Straße ein Lift eingebaut und Elektroleitungen werden erneuert. Damit die Arbeiten schneller vonstatten gehen, bleibt der Kindergarten bis Herbst geschlossen. Ebenfalls vorbereitet wird bis dahin im Kindergarten Sieglanger ein Architekturwettbewerb für einen Zubau. Neue Spielgeräte werden in den acht Ferienwochen im Kindergarten Allerheiligen und im Schülerhort Walderkammweg errichtet. Auch in den offenen Einrichtungen bleiben Instandsetzungsarbeiten nicht aus: Die Kindergärten Siegmair und Walderkammweg bekommen teilweise neue Möbel aus der IIG-Tischlerei. In St. Nikolaus können sich die Kinder bereits jetzt auf eine neu eingerichtete Kleingruppe freuen. Und auch im Kaysergarten arbeiten im 1. Stock die Tischler. Dort entsteht eine Expositurgruppe für den Kindergarten St. Nikolaus.

Anmeldungen möglich

In den letzten beiden Ferienwochen werden alle städtischen Betreuungseinrichtungen grundgereinigt und für das neue Betreuungsjahr auf Vordermann gebracht. Im Herbst können dann alle Kinder und Jugendlichen sowie ihre Betreuerinnen wieder mit frischer Energie durchstarten. Die Anmeldung zur Sommerbetreuung ist bis zur sechsten Ferienwoche möglich. Sie erfolgt wochenweise, inklusive oder exklusive Mittagessen. Nähere Infos zu Einrichtungen und Tarifen sind auf der Website der GemNova unter www.gemnova.at/bildungspool/ferienbetreuung zu finden. SAKU