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Beim Durchschneiden des Bandes: v.li. Die Architekten, Direktor Wolfgang Laubichler, BMin Margarete Schramböck, LH Günther Platter, LRin Beate Palfrader, Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer, Karlheinz Töchterle und Bgm Georg Willi.
Beim Durchschneiden des Bandes: v.li. Die Architekten, Direktor Wolfgang Laubichler, BMin Margarete Schramböck, LH Günther Platter, LRin Beate Palfrader, Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer, Karlheinz Töchterle und Bgm Georg Willi.

Das Haus der Musik Innsbruck ist eröffnet

Tirols Landeshauptstadt um kulturelles Zentrum reicher

Heute, Samstag, eröffnete LH Günther Platter gemeinsam mit Bundesministerin Dr.in Margarete Schramböck, MBA, Kulturlandesrätin Dr. jur. Beate Palfrader, Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Haus der Musik Innsbruck. Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten durch einen Landesüblichen Empfang, der von der Speckbacher Schützenkompanie „Alter Schießstand“, der Stadtmusikkapelle Wilten und Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände gestaltet wurde.

„Für Österreich ist die Kultur ein wichtiger Teil der Identität und leistet einen vielschichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort. Tirol bündelt hier hochqualitative Einrichtungen und schafft eine weitere Attraktion im künstlerischen Bereich. Von dieser Einrichtung profitieren Innsbruck, Tirol und der Standort Österreich“, so Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

„Mit der Fertigstellung sind wir um ein kulturelles Zentrum reicher, das am ehemaligen Standort der Stadtsäle verschiedene Musikeinrichtungen von Stadt, Land und Bund vereint“, sagte Landeshauptmann Platter anlässlich seiner Eröffnungsrede. „Wir haben damit im Herzen der Landeshauptstadt einen neuen Raum für Kultur, einen Ort, der musikalische Ausbildung und Probentätigkeit ebenso ermöglicht wie den Genuss von Konzerten und Theateraufführungen.“

Landesüblicher Empfang zur Eröffnung des Hauses der Musik: Beim Abschreiten der Front mit Landeshauptmann Günther Platter, Bundesministerin Margarete Schramböck und Bürgermeister Georg Willi.
Landesüblicher Empfang zur Eröffnung des Hauses der Musik: Beim Abschreiten der Front mit Landeshauptmann Günther Platter, Bundesministerin Margarete Schramböck und Bürgermeister Georg Willi.

„Das Haus der Musik Innsbruck gibt zehn kulturellen Institutionen aus verschiedenen Bereichen ein neues Zuhause. Es ist eine Freude, dass das Zentrum der künstlerischen Begegnung und des Austausches ab heute Nachmittag für alle offensteht. Ich bin mir sicher, die bunte Mischung der hier beheimateten Institutionen ist eine große Chance für den kulturellen Austausch und bringt viele Synergien“, freute sich Bürgermeister Georg Willi.

„Mit der Eröffnung des Hauses der Musik Innsbruck setzen wir einen weiteren Meilenstein zur Förderung von Musik und Kunst in Innsbruck und Tirol und bekennen uns damit zu unserer langjährigen Musiktradition und dem Fortschritt für die Kultur“, betonte Landesrätin Palfrader. „Menschen aus den verschiedensten Bereichen werden im Haus der Musik Innsbruck unter besten Rahmenbedingungen gemeinsam arbeiten und das neue Kulturzentrum mit Kreativität und Musik füllen. Es wird ein offenes Haus, das Konzert- und Theaterbetrieb, Lehre und Wissenschaft, Kunst und Kulinarik unter einem Dach vereint sowie Austausch und Vernetzung fördert.“

v.li. vorne: Karlheinz Töchterle, Vize-Bgmin Oppitz-Plörer, Festwochen der Alten Musik-Chef Alessandro de Marchi, BMin Margarete Schramböck, LH Günther Platter, LRin Beate Palfrader und Universitätsrektor Thilmann Märk. 2. Reihe v.r.: Intendant Johannes Reitmeier, kaufmännischer Direktor des Landestheaters, Markus Lutz sowie Haus der Musik-Direktor Wolfgang Laubichler gemeinsam mit NutzerInnen des Hauses der Musik.
v.li. vorne: Karlheinz Töchterle, Vize-Bgmin Oppitz-Plörer, Festwochen der Alten Musik-Chef Alessandro de Marchi, BMin Margarete Schramböck, LH Günther Platter, LRin Beate Palfrader und Universitätsrektor Thilmann Märk. 2. Reihe v.r.: Intendant Johannes Reitmeier, kaufmännischer Direktor des Landestheaters, Markus Lutz sowie Haus der Musik-Direktor Wolfgang Laubichler gemeinsam mit NutzerInnen des Hauses der Musik.

Zehn kulturelle Institutionen unter einem Dach

Auf über 13.000 Quadratmetern finden das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und die Kammerspiele ebenso Platz wie Teile des Landeskonservatoriums, der Innsbrucker Standort des Mozarteums Salzburg, das Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck. Auch die Bibliotheken der Institutionen wurden im letzten Stock zu einer großen Musikbibliothek zusammengeführt, die in dieser Form in Westösterreich einzigartig ist. Außerdem haben die musikalischen Landesverbände sowie die Festwochen der Alten Musik Büroräumlichkeiten im Haus der Musik. Für das leibliche Wohl der MitarbeiterInnen und der BesucherInnen sorgt ein Restaurant im Erdgeschoss.

„Es ist ein Haus und eine Heimat, die im Quartier zwischen Hofburg, Treibhaus, Volksschule Innere Stadt, Landestheater, Congress, Theologischer Fakultät, MCI und Inn internationaler Anziehungspunkt werden. Jung und Alt, Menschen von nah und fern, bewusst Interessierte und unbewusst Berührte finden hier Raum und Platz, um in Innsbruck Neues zu entdecken. Menschen wurden begeistert und haben sich begeistern lassen, um diese generationenübergreifende Vision für Kultur und urbanes Stadtleben Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärte Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer.

Tiroler Landestheater verantwortet den Betrieb

Mit dem Einzug in das Haus der Musik Innsbruck erfülle sich für das Tiroler Landestheater, vor allem aber für die MusikerInnen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck ein lang gehegter Wunsch, so Intendant Johannes Reitmeier und der kaufmännische Direktor, Markus Lutz. „Die Vision eines moderneren urbanen Zentrums, das mit den beiden Sälen, den Kammerspielen, der Spielstätte [K2] sowie den Probe- und Büroräumen beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Arbeit bietet, ist Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig wurde mit dem spektakulären Neubau ein eindrucksvolles Forum für Begegnung unterschiedlichster Kultur- und Bildungseinrichtungen geschaffen. Dass wir mit der Aufgabe der Betriebsführung für dieses einzigartige Projekt betraut wurden, stimmt uns stolz und glücklich.“

Und Direktor Wolfgang Laubichler ergänzt: „Mit dem Haus der Musik Innsbruck fanden nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer eine lang ersehnte Heimstätte, sondern auch das Publikum darf sich auf einen der besten Konzertsäle und eine der modernsten Theaterbühnen Österreichs freuen. Damit finden Produktionen und Veranstaltungen ideale Voraussetzungen vor, die einmalige Theater- und Konzerterlebnisse ermöglichen und auch von externen Veranstaltern genutzt werden können.“

Über den Bau

Das Haus der Musik Innsbruck wurde vom Tiroler Architekten Erich Strolz entworfen und gemeinsam mit dem Büro Dietrich Untertrifaller Architekten umgesetzt. Der Spatenstich erfolgte im November 2015, die Bauarbeiten wurden in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt. Das Haus der Musik Innsbruck wurde von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund gemeinsam errichtet. Bauträger war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG).