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Umgestaltung einer Gefahrenkreuzung am Innrain

Ampelgeregelte Schutzwege und taktiles Leitsystem werden errichtet

Am 10. April beschloss der Stadtsenat einstimmig die Entschärfung der Kreuzung im Bereich Innrain/Schöpfstraße. Da es in der Vergangenheit an der Kreuzung häufig zu Unfällen gekommen ist, werden die bereits laufenden Kanalarbeiten der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) dazu genutzt, die Gehwege zu verbreitern. „Die Verkehrssicherheit und der Ausbau der Flächen für Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern ist der Stadt Innsbruck ein zentrales Anliegen. Wo immer ohnehin wegen Leitungen gebaut werden muss, prüfen wir eine neue Oberflächengestaltung zu Gunsten der langsamen und umweltfreundlichen Verkehrsteilnehmenden“, erklärt Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl.

Die Gehsteige in der Schöpfstraße werden ab Mitte Mai in den Straßenraum vorgezogen. Dadurch entstehen großzügigere Flächen für FußgängerInnen und der Blick in den Kreuzungsbereich verbessert sich. Zusätzlich werden an allen vier Seiten ampelgeregelte Schutzwege errichtet und die Übergänge mit einem taktilen Leitsystem versehen.

Mittelfristig ist der Ausbau des Innrains auf der gesamten Länge zwischen Klinikkreuzung und Ing.-Thommen-Straße mit Fahrstreifen für Busse und Mehrzweckstreifen geplant. Weitere Verkehrssicherheits- und Signalisierungsprojekte stehen demnächst an neuralgischen Stellen in der Höhenstraße und südseitig an der Kreuzung bei der Innbrücke an.

Die Kanalarbeiten der IKB laufen bereits seit Oktober 2018 und werden voraussichtlich diesen Sommer abgeschlossen. Der in diesem Zuge realisierte Kreuzungsumbau wird in etwa 105.000 Euro kosten. (AD)