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Themen des Stadtsenates vom 27. März 2019

• Neue Nutzung für ehemalige Stadtbücherei • Gemeinsame Aufwertung der Ing.-Etzel-Straße • Frauen-Nachttaxi: Anpassung des Vertrages • Kunstinstallation am Bozner Platz • Investition in den Hochwasserschutz
 

Neue Nutzung für ehemalige Stadtbücherei

Seit der Übersiedlung der Stadtbücherei in die Amraser Straße stehen die früheren Räumlichkeiten in der Colingasse 5a leer. „Wir wollen sie rasch sanieren, um die beengte Raumsituation im Rathaus zu entspannen und auf teure Fremdanmietungen zu verzichten“, erklärt Bürgermeister Georg Willi. Künftig will die Stadt dort „Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung“, „Kommunikation und Medien“, „Innsbruck Marketing GmbH“ und die Veranstaltungsaufgaben bündeln. „Damit wird ein zukunftsorientiertes, modernes Kompetenzzentrum rund um Kommunikation, Marke, Veranstaltungsmanagement und Bürgerbeteiligung geschaffen“, erläutert Bürgermeister Willi. Die Umbauarbeiten werden von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) umgesetzt.

Der Stadtsenat spricht sich einstimmig für diesen Weg aus. Der Antrag wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung übermittelt.

 

Gemeinsame Aufwertung der Ing.-Etzel-Straße

Die „Bogenmeile“ bekommt mehr Licht. Nicht nur in der Ing.-Etzel-Straße selbst, auch die Fassaden der Bogenmeile sollen nun beleuchtet werden. Das ist ein Teilergebnis des Sicherheitsforums. Einen entsprechenden Antrag befürwortet der Stadtsenat einstimmig. Die Zusatzbeleuchtung mit 23 Stück LED-Leuchten samt Linsenoptik wird zwischen Museumsstraße und Zeughausgasse von der IKB umgesetzt.

In der Ing.-Etzel-Straße erneuert die IVB die Schienenanlagen. Gleichzeitig werden vonseiten der Stadt barrierefreie Haltestellenkaps errichtet. Auch der bestehende Gehsteig von Bogen 7 bis 20 soll verbreitert werden. Mit diesen Arbeiten wird – nach mehrheitlichem Beschluss des Stadtsenates – die Firma „Porr Bau GmbH“ beauftragt, die bereits die Haltestellenkaps realisiert.

„Die qualitative Aufwertung der Ing.-Etzel-Straße bei den Viaduktbögen ist nicht nur der Stadt Innsbruck ein Anliegen“, weiß Bürgermeister Georg Willi: „Auch viele weitere Akteure leisten ihren Beitrag, um den Straßenzug etwa durch die Sanierung und Modernisierung freier Bögenlokale sicherer und attraktiver zu machen.“

 

Frauen-Nachttaxi: Anpassung des Vertrages

„Das ,Frauen-Nachttaxi‘ ist ein städtisches Angebot, mit dem in die Sicherheit von Frauen und damit in die Lebensqualität in unserer Stadt investiert wird“, weiß Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr: „Dass dieser Service inzwischen unverzichtbar ist, verdeutlicht auch die Statistik: So hat sich die Anzahl der beförderten Frauen in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.“ Waren es 2013 noch rund 10.600 Frauen, wurden 2018 mehr als 23.100 Frauen gezählt. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde im Sinne der Kostenwahrheit bereits im vergangenen Jahr der Förderbetrag von jährlich 150.000 Euro beschlossen. Der entsprechenden Anpassung des Rahmenvertrages mit der Innsbrucker Verkehrsbetriebe GmbH stimmte der Stadtsenat in seiner Sitzung einstimmig zu.

 

Kunstinstallation am Bozner Platz

Anlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck finden im öffentlichen Raum heuer zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Ein Beispiel ist etwa das Projekt „Inside Out“, das an drei innerstädtischen Standorten realisiert wird. Darunter befindet sich auch der Bozner Platz, an dem die aus 292 Kugeln, 82 Stahlseilen und acht Stahlrohren bestehende Installation „Starvoices“ präsentiert wird. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, der Universität Innsbruck die entsprechende Teilfläche des Bozner Platzes von 28. März bis 1. November unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

 

Investition in den Hochwasserschutz

Am orografisch linken Innufer, im Bereich zwischen Freiwilliger Feuerwehr Mühlau und Mühlauer ÖBB-Brücke, müssen der Randbalken, die Schwergewichtmauer und der Vorwurf des Hochwasserschutzes am Inn saniert werden. Die Arbeiten können erst bei Niederwassersituation, also ab Herbst, durchgeführt werden. Voraussichtlicher Baustart ist 2020/21, der Abschluss der Maßnahmen ist für 2021/22 geplant.

Der Stadtsenat befürwortet die Instandhaltungsarbeiten einstimmig. Die Baukosten werden vom Baubezirksamt Innsbruck mit rund 610.000 Euro veranschlagt, die Stadt Innsbruck trägt den Interessentenanteil von 183.000 Euro.